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10 Goldene Regeln zur Unternehmensführung

Einige grundlegende - ja fast schon banale - Voraussetzungen für die erfolgreiche Führung eines Unternehmens werden in der Praxis immer wieder vernachlässigt. Vielleicht gerade deshalb, weil sie so einfach und grundlegend sind.

Bevor man also nach schwerwiegenden Ursachen und komplizierten Methoden zur Verbesserung sucht, sollte man gewissenhaft und ehrlich die nachfolgenden Regeln überprüfen, wie weit diese in der betrieblichen Praxis beherzigt werden.

Sie sind eine Grundvoraussetzung für das Gelingen der eigenen Pläne. In den allermeisten Fällen ist die konsequente Befolgung diese Grundregeln bereits 80% des Erfolges.......

1. Gesunden Menschenverstand einsetzen

Es überrascht immer wieder, was mit ein wenig gesundem Menschenverstand in Unternehmen erreicht werden kann, wie selten er jedoch eingesetzt wird. Wem dazu keine erschreckenden Beispiele einfallen, der geht nicht mit offenen Augen durch die Wirtschaftswelt.

2. Dauerhafte, langfristige Ziele festlegen

Es ist erstaunlich, wie oft Unternehmen an kurzfristigen Zielen orientiert sind. Häufig dient sogar die wachsende Veränderungsgeschwindigkeit als Begründung, "um sich den Weg offen zu halten". Dies führt nur zu kurzfristigem Taktieren, keinesfalls aber zu einem langfristigen kontinuierlichem Weg.

Kurzfristige und langfristige Zielsetzungen müssen in ihren Abhängigkeiten voneinander beachtet werden und sich im Gleichgewicht befinden.

Wer aus der Hüfte schießt, stirbt über kurz oder lang!

3. Geduld

Immer wieder stößt man in der Praxis auf gute und brauchbare Lösungsansätze, die wieder aufgegeben wurden, weil sich der gewünschte Erfolg nicht rasch genug eingestellt hat.

Geduld heißt auch von den eigenen Plänen überzeugt sein!

4. Konsequenz und Beharrlichkeit

Die ständige Verbesserung des Kundennutzens ist der entscheidende Punkt, Kundennutzen alleine ist zuwenig. Das Bessere ist der Feind des Guten. Innovationen müssen gefördert werden.

Die Frage "Wo wird das Unternehmen in fünf Jahren stehen?" ist die permanente Aufgabe.

5. In die Tiefe der Zusammenhänge entwickeln

Oberflächliches und kurzfristiges Denken führt fast immer nur zur vorübergehenden Beseitigung von Symptomen. Dies bedeutet aber das Ignorieren von Problemen und kann diese noch verschärfen.

Viele Probleme erfordern aber lediglich einfach ernsthafte, konstruktive Auseinandersetzung, vor allem mit den wahren Ursachen, harte Arbeit und natürlich auch Zeit.

6. Auf den gesamten Kundennutzen bedacht sein

Den gesamten Nutzen berücksichtigen, besonders denjenigen der nicht direkt meßbar ist.

Levinson nennt in seinem Buch "Guerilla Marketing" unter den zehn wichtigsten Punkten:

  • Menschliche Bindungen
  • Glaubwürdigkeit
  • Begeisterung
  • Image
  • Service
  • zufriedene Kunden

Also 60% Soft-Facts!

7. Innovativ sein

Stillstand ist Rückschritt! Innovationen müssen gefördert werden. Die Frage: "Wo wird das Unternehmen in fünf Jahren stehen?" ist die permanente, unerlässliche Aufgabenstellung.

8. Auf die Planausführung kommt es an

Im Detail der Planausführung stecken im allgemeinen so viele Tücken, dass ein durchschnittlicher Plan, gut ausgeführt, einem mangelhaft ausgeführtem Superplan immer überlegen ist.

9. Wenige Dinge gleichzeitig tun....

...die aber müssen klappen!

Wie viele Probleme in einem Unternehmen auch zu lösen gibt, man kann in der komplexen Vernetztheit nicht gleichzeitig in alle Richtungen vorgehen.

Der bessere Weg ist, jeweils immer nur ein oder zwei Ziele, möglichst entsprechend den Prioritäten gründlich zu verfolgen, die damit verbundenen Aufgaben ordentlich zu erledigen und die Auswirkungen sorgfältig zu beobachten, bevor man sich Anderem zuwendet.

10. Freude an der Arbeit

Ein Ratschlag für die innere Zufriedenheit: an denen Gefallen finden, mit denen man zusammenarbeitet, auch wenn diese Leute nicht so berauschend sind, wie man es von sich selbst annimmt.

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